Grenzklarheit
Fachpraxis für sexuell grenzverletzende Kinder, Jugendliche und Erwachsene 

Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention e.V.

Förderung des Kinder- und Opferschutzes durch Kriminalprävention

Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch haben über die Jahre hinweg dank des Einsatzes vieler engagierter Menschen ein Gesicht bekommen.  Es gibt vielerorts Unterstützung für Betroffene und hervorragende Präventionsarbeit mit potentiell Betroffenen. Die Täter aber befinden sich immer noch im Dunst der Mär vom unheimlichen, unverbesserlichen Kinderschänder, man will sich nicht mit ihnen auseinandersetzen. Doch die im Dunkeln sieht man nicht! Täter müssen ein Gesicht bekommen! Jede Tat sexualisierter Gewalt gegen ein Kind ist in der Regel eine Entscheidung, die von einem/einer erwachsenen Täter/in getroffen wird. Diese Menschen können mit entsprechender Therapie lernen, andere Entscheidungen zu treffen. Alleine durch Bestrafung ist das nicht möglich. Täterarbeit und die Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen sind ein wichtiger Teil der Prävention und muss als solcher öffentlich anerkannt und finanziell unterstützt werden!

In diesem Sinne hat sich der gemeinnützige Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention e.V. mit Sitz in Saarbrücken im Dezember 2018  gegründet. Der Verein wird durch Spenden von Unternehmen und Privatleuten unterstützt und finanziert mit diesen Geldern ab 1.04.2019 folgende Angebote für sexuell übergriffige Menschen mit dem Ziel einer nachhaltigen Prävention:

  • deliktpräventive Therapie für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen
  • deliktpräventive Therapie für sexuell übergriffige Erwachsene mit und ohne  Anzeige/Ermittlungsverfahren
  • Beratung für Eltern/Bezugspersonen und Therapien für sexuell grenzverletzende Kinder und ihre Bezugssysteme

Voraussetzung für die Kostenübernahme durch den Verein ist jeweils, dass kein ausreichendes eigenes Einkommen vorhanden ist und/oder kein anderer Kostenträger die Finanzierung übernimmt. Der Verein orientiert sich am Subsidiaritätsprinzip.

Fernziel ist dabei, mit Hilfe der Anschubfinanzierung aus privater Hand langfristig eine Fachambulanz / Beratungsstelle für Täter und Tatgeneigte einrichten zu können, die in die Regelfinanzierung durch öffentliche Gelder überführt werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen sucht der Verein in Zusammenarbeit mit der Fachpraxis Grenzklarheit kontinuierlich das Gespräch mit Politik, Ministerien und Institutionen. 

Der Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention hat derzeit einen Honorarvertrag mit Alexandra W.-Junius, Fachpraxis Grenzklarheit, und mit 2 weiteren freiberuflichen arbeitenden Therapeuten abgeschlossen. Sie übernehmen im Rahmen der vorhandenen Spendenmittel die Durchführung der deliktorientierten Therapien und Beratungen. 

Der Vorstand des Vereins besteht aus Stephanie Popp, Julia Fundinger und Thomas Sokoll. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. 


Gerne können Sie unsere Arbeit  finanziell unterstützen. Mit Ihrer Spende tragen Sie aktiv zu einem besseren Opferschutz bei:

Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention e.V.

GLS Bank

IBAN DE33 4306 0967 6042 3056 00

BIC GENODEM1GLS


Im folgenden finden Sie weitere Informationen, warum die Finanzierung spezialisierter deliktpräventiver Therapien dringend notwendig ist

 

Täterarbeit ist Opferschutz
Stellungnahme einer Opfertherapeutin zur Notwendigkeit der deliktpräventiven Therapie mit Tätern


 

Informationen
zur Notwendigkeit der Finanzierung deliktpräventiver Therapien und zur aktuellen Situation